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Vier Jahre lang durfte ich
durch meine Tätigkeit als Lehrerin in der Stadt Changchun und auf
vielen Ausflügen in die Umgebung am Alltagsleben der Chinesen in Stadt
und Land im Nordosten des Landes teilhaben. Und das entspricht oft
nicht so ganz den Medienberichten, die wir über den sensationellen
Fortschritt in China, das „Wirtschaftswunder von Pudong (Shanghai)“,
und Projekte wie den größten Staudamm der Welt oder die Olympischen
Spiele 2008 erhalten. Selbstverständlich gibt es im ganzen Land rasante
Entwicklungen und Modernisierungen, aber der wahre Wohlstand beschränkt
sich doch auf einige wenige privilegierte Menschen und Regionen.
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Die
Mandschurei zählt hier sicher nicht darunter, ist aber auch keine arme
Gegend. Und wie in den meisten chinesischen Provinzen, die immer noch
von sozialistischer Landwirtschaft und staatlichen Einheitsbetrieben
geprägt sind, verändert sich das Leben „zwischen Mao und McDonalds“ nur
langsam.
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