TIBET - DAS DACH DER WELT

Von Westtibet nach Lhasa

 

<>Die größten Heiligtümer Tibets sind nicht seine Klöster, sondern Naturschönheiten im weit abgelegenen und nur schwer zugänglichen Westen des Landes: der heilige Berg Kailash, und die beiden Seen Manasarowar und Raksastal. Hier beginnt unsere abenteuerliche Fahrt über das Dach der Welt und wir folgen den Pilgern, die seit Jahrtausenden diese heiligen Orte umwandern, zurück in ihre Heimatorte weiter im Osten.

Karg und trocken ist das Hochland Westtibets zwischen den schneebedeckten Gipfeln des Himalaya und Transhimalaya. Die wenigen Nomaden teilen sich die unendlichen Weiten nur mit ihren Herden, wilden Gazellen und Kiangs, den tibetischen Wildeseln. Neben den Nomadenzelten schlagen wir unsere Lager auf und sind neugierig bestaunte Zuschauer, wenn in der Früh die Yaks gemolken werden, oder ein Fest gefeiert wird. Über unzählige Gebirgspässe folgen wir den Wolken am Himmel und später dem großen, breiten Fluss, der im indischen Tiefland einmal Brahmaputra heißen wird. Kurz vor Lhatse sehen wir zum ersten Mal wieder Bäume. Die Landschaft wird grüner, die Menschen leben in Dörfern. Schon von Ferne sieht man den Dzong von Gyantse, die Burg, die über der kleinen Stadt mit dem wunderbaren Kumbum-Chörten, thront. Vom Kloster des Panchen Lama Tashilunpo in der Stadt Xigaze ist es nur noch eine Tagesetappe zu den goldenen Dächern von Lhasa. Wir besuchen den Potala-Palast, den Jokhang-Tempel, den quirligen Markt um den Barkhor, und können am großen Kloster-Fest in Drepung teilnehmen. Von Lhasa führt uns unser Weg noch zum Kloster Ganden, das einmal neben Drepung und Sera zu den wichtigsten und größten Klöstern Tibets zählte, und zum ältesten Kloster Tibets, nach Samye.
 

 
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